Appell an Waldbesitzer
Sturmschäden zügig aufarbeiten – Borkenkäfer im Auge behalten

Vom Sturm angeknackste und gebrochene Fichten

Auch Einzelbrüche müssen aufgearbeitet und aus dem Wald gebracht werden.

In den Wäldern des Landkreises fielen bei dem Orkan „Sabine“ am 10. Februar flächendeckend und zahlreich Schadhölzer an, vor allem in Form von Einzelwürfen und -brüchen. Die Waldbesitzer sind seither in der Aufarbeitung bereits weit gekommen.

Jetzt gilt es, auch die letzten geworfenen oder gebrochenen Fichten aus dem Wald zu bringen, bevor Ende April die ersten Borkenkäfer ausfliegen. Die notwendigen Waldarbeiten können und sollen auch in der derzeit von der Coronavirus-Pandemie dominierten Situation durchgeführt werden, um künftige Schäden in unseren Wäldern durch den Borkenkäfer möglichst gering zu halten. Denn aufgrund der Trockenheit und der Dürre der letzten beiden Jahre sowie der hohen Ausgangspopulation aus dem Vorjahr, ist auch heuer wieder mit einem starken Borkenkäferbefall zu rechnen.

Daher müssen sich alle Beteiligten bemühen, ausreichend Lagerkapazitäten außerhalb des Waldes für ein hohes Käferholzaufkommen zu schaffen. Hier sind in erster Linie die Forstbetriebsgemeinschaften und Waldbesitzervereinigungen gefordert Sammellagerplätze zu organisieren, um bei stockender Abnahme durch die Sägewerke Holz zwischenlagern zu können.
Corona: Das ist bei der Arbeit im Wald zu beachten
Auf einer zentralen Seite beantwortet das Ministerium wichtige Fragen zu den Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft. Hier finden Sie wichtige Informationen zu Abstandsregelungen, Arbeitssicherheit, Borkenkäferkontrollen und vielen weiteren Themen.

Finanzielle Unterstützung

Die Waldbesitzer erhalten in diesem Jahr eine nie dagewesene finanzielle Unterstützung bei der Beseitigung von Waldschäden und beim Waldumbau. So wird die insektizidfreie Borkenkäferbekämpfung mit bis zu 12 Euro je Festmeter unterstützt. Auch die Fördersätze für Wiederaufforstungen im Zuge des Waldumbaus sind seit Februar mehr als verdoppelt worden.

Für Fragen zur Wiederaufforstung der Schadflächen und der finanziellen Förderung stehen den Waldbesitzern die Förster des AELFs zur Verfügung.

Ansprechpartner - Örtliche Zuständigkeiten der Forstreviere

Weitere Informationen

Ansprechpartner

Ralf Gang
AELF Augsburg
Rommelsrieder Str. 9
86420 Diedorf-Biburg
Telefon: 0821 43002-2100
Mobil: 0162-1001327
Fax: 0821 43002-2222
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