Waldschutzinformation zum Asiatischen Laubholzbockkäfer
Das Monitoring geht in die letzte Runde

Schwarzer Jagdhund schnuppert an Laubbaum. (Foto: Hans Döbeli)

ALB-Spürhund bei der Arbeit
Foto: Hans Döbeli

Auch 2019 wurden keine weiteren Anzeichen von Asiatischen Laubholzbockkäfern in Schönebach gefunden. Damit geht die Quarantänezone, die seit November 2014 besteht, in die letzte Runde. Demnach wird sie voraussichtlich Ende 2020 aufgehoben.

Seit August 2018 wurden keine neuen Anzeichen des Asiatischen Laubholzbocks (ALB) mehr in Schönebach gefunden. Damit ist die Wahrscheinlichkeit für ein erneutes Auftreten des ALB Käfers relativ gering. Da der ALB eine Entwicklungsphase von ca. 2 - 3 Jahren vom Ei zum voll ausgebildeten Käfer hat, gilt es aber weiterhin wachsam zu bleiben.
Im Mai 2020 werden daher noch einmal Pheromonfallen in die Bäume gehängt und Baumkletterer in die Waldflächen geschickt, um nach Verdachtsmerkmalen wie Bohrlöchern, Holzspänen oder Saftfluss zu suchen. Gefälltes Laubholz, sowie der dichte Jungwuchs im Wald werden weiterhin mit Spürhunden flächig kontrolliert. Zudem werden alle Laubbäume im Wald von unseren Monitorern mit dem Fernglas regelmäßig abgesucht und in Augenschein genommen.
Alle Wald- und Gartenbesitzer in der Quarantänezone sind weiterhin angehalten, ihre Bäume und Gehölze alle 2 Monate auf Befallsmerkmale zu kontrollieren und die Regeln für das Verbringen von Laubholz einzuhalten.
Vollständige Entwarnung kann also erst gegeben werden, wenn bis Ende diesen Jahres kein weiterer Käfer gefunden wird. Bis dahin stehen Ihnen die Ansprechpartnerinnen des AELF Krumbach und der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft jederzeit zur Verfügung.

Weitere Informationen - Asiatischen Laubholzbockkäfer in Schönebach

ALB Projektleiterin im Wald

Ilka Heckner
AELF Krumbach (Schwaben)
Mindelheimer Straße 22
86381 Krumbach
Telefon: 08282 8994-30
Mobil: +49 170 711 6239
Fax: 08282 8994-22
E-Mail: poststelle@aelf-kr.bayern.de