August 2026
Erfolgreicher Abschluss für 71 neue Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter

Strahlende Gesichter, herzliche Glückwünsche und ein bedeutender Meilenstein: Im festlichen Rahmen wurden die Absolventinnen und Absolventen der Abschlussprüfung im Ausbildungsberuf Hauswirtschafter/in sowie der Fachpraktikerinnen und Fachpraktiker Hauswirtschaft geehrt, unter ihnen auch acht Studierende der Hauswirtschaftsschule in Schwabmünchen. Die Feier fand in Mertingen statt und würdigte die erfolgreichen Prüfungsleistungen der neuen Fachkräfte aus Nordschwaben.

Insgesamt nahmen 85 Prüflinge an den Abschlussprüfungen 2026 teil. 71 von ihnen bestanden erfolgreich die Prüfung zur Hauswirtschafterin beziehungsweise zum Hauswirtschafter. Zusätzlich schlossen acht von zehn Prüflingen die Ausbildung zur Fachpraktikerin beziehungsweise zum Fachpraktiker Hauswirtschaft erfolgreich ab.
Viele Wege führen zur Hauswirtschaft
Die Absolventinnen und Absolventen stammen aus den unterschiedlichsten Ausbildungswegen – von der dualen Ausbildung über Berufsfachschulen bis hin zu Qualifizierungen nach § 45 Abs. 2 Berufsbildungsgesetz (BBiG). Damit zeigt sich erneut die Vielfalt der Zugangswege in einen Beruf, der fachliches Können, Organisationstalent und Verantwortungsbewusstsein vereint.
Landrat Michael Dinkelmeier gab den Absolventinnen und Absolventen noch folgendes Zitat von Johann Wolfgang von Goethe mit auf den Weg: „Es ist nicht genug, zu wissen, man muss auch anwenden; es ist nicht genug, zu wollen, man muss auch tun.“ Damit würdigte er den Einsatz und die Leistungsbereitschaft der Absolventinnen und Absolventen, die ihr Wissen in den vergangenen Monaten und Jahren erfolgreich in die Praxis umgesetzt haben.
Die Prüfungsbesten
Besonders ausgezeichnet wurden die Prüfungsbesten der verschiedenen Ausbildungswege. Bei den Teilnehmenden nach § 45 Abs. 2 BBiG erreichte Daniela Löfflad aus Möttingen (Landwirtschaftsschule Nördlingen) mit der Traumnote 1,00 den besten Abschluss. Als Prüfungsbeste der Berufsfachschulen wurde Jana van Noord aus Mertingen (Berufsfachschule Maria Stern) geehrt. In der dualen Ausbildung erhielt Annemarie Schalk aus Oberrieden (Dominikus-Ringeisen-Werk Ursberg/Private Berufsschule Ursberg) die Auszeichnung als Jahrgangsbeste. Bei den Fachpraktikerinnen und Fachpraktikern Hauswirtschaft wurde Carina Bossert aus Nördlingen (Die Kolping Akademie Donauwörth) für ihre hervorragenden Leistungen ausgezeichnet.
Dank für besonderes Engagement als Ausbilder
Ein besonderer Moment der Abschlussfeier war zudem die Ehrung von Jürgen Müller aus Oettingen. Im Auftrag des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus wurde ihm eine Ehrenurkunde für seine langjährigen Verdienste in der beruflichen Bildung überreicht. Als Ausbilder im Fürstlichen Haushalt hat er seit Beginn der hauswirtschaftlichen Ausbildung dort insgesamt 14 Auszubildende erfolgreich auf ihrem Berufsweg begleitet und sich mit großem Engagement für die Hauswirtschaft eingesetzt.
Ein Abschluss - viele Möglichkeiten
Die Ausbildung in der Hauswirtschaft eröffnet vielfältige berufliche Perspektiven – unter anderem in sozialen Einrichtungen, Gemeinschaftsverpflegung, Dienstleistungsunternehmen oder landwirtschaftlichen Betrieben. Mit ihrem Abschluss verfügen die neuen Fachkräfte über fundierte Kompetenzen in den Bereichen Ernährung, Haushaltsmanagement, Nachhaltigkeit und Versorgung und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität in unserer Gesellschaft.

Ihr Start in eine nachhaltige Zukunft
Für alle, die ihre Leidenschaft für nachhaltiges Wirtschaften, gesunde Ernährung und modernes Haushaltsmanagement zum Beruf machen möchten, ist die Ausbildung zur Fachkraft für Ernährung und Haushaltsführung der perfekte Startpunkt. Der nächste Jahrgang startet im Oktober an der Hauswirtschaftsschule Schwabmünchen – es sind nur noch wenige Plätze frei!