Aktuelle Hinweise zum Kartoffelanbau (Stand: 18. Novemberber 2019)

Veranstaltung: Amtliche Kartoffelversuche 2019 mit Sortenschau

Das Fachzentrum Pflanzenbau am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Augsburg stellt die Ergebnisse der amtlichen Kartoffelversuche vor. Die damit verbundene Sortenschau bietet die Möglichkeit, die Knollen im Hinblick auf Sorteneigenschaften, Qualität und Standortunterschieden zu betrachten und zu vergleichen.
Vorgestellt werden die aktuellen Ergebnisse aus den amtlichen Sortenversuchen und Pflanzenschutz. Zudem aktuelles zur Pflanzkartoffelvermehrung und Hinweise der LfL zu Methoden der Virustestung.

Termin:
Mittwoch, 27. November 2019

Ort:
86562 Lampertshofen/ Gemeinde Berg im Gau;
GH Johann Felbermaier, Schützengasse 4

Programm:

  • 12:30 Uhr: Sortenausstellung mit Knollen aus den aktuellen Kartoffelversuchen (ca. 100 Sorten)
  • 13:30 Uhr: Beginn der Vortragsveranstaltung
    • Ergebnisse der amtlichen Sorten- und Pflanzenschutzversuche (Höcherl/Steppich)
    • Aktuelle Informationen zur Pflanzkartoffelvermehrung (Steppich)
    • Hinweise der LfL zu den Methoden der Virustestung (Kellermann)

Kontrolle Lager wegen Keimung

Die Kartoffeln sind heuer sehr keimfreudig. Auch bei keimruhigeren, früh gerodeten Sorten, sind erste Keime zu sehen. Deshalb laufende Kontrolle. Auf jeden Fall jedoch Temperaturanstiege währen der Lagerung vermeiden. Denn jeder Temperaturanstieg fördert die Keimung.
Rechtezeitig der Keimhemmung nachbehandeln, spätestens beim Aufhellen der Augen oder ersten leichten Keimen.

Pflanzgut

Bei einigen Sorten könnte sie Versorgung sehr knapp werden

Resterde, Reststoffe

Von rückgenommener Erde aus Kartoffelverarbeitungsbetreiben geht ein sehr hohes Risiko der Ver-schleppung von Schadorganismen (Kartoffelzystennematoden, Kartoffelkrebs, usw.) aus. Diese Erde nach Möglichkeit nicht auf Ackerflächen ausbringen, weil mit jeder Bodenbearbeitung diese Krankheitserreger weiter verschleppt werden. Ähnliches gilt für die Erde aus dem eigenen Betrieb.
Auch mit Reststoffen, wie z.B. Kompost, Gärsubstrate unbekannter Herkunft und ähnliches, soweit diese evtl. Kartoffelreste enthalten, oder im Ausgangsmaterial enthalten haben, können Quarantänekrankheiten auf die Felder gelangen.
Weitere schriftliche aktuelle Hinweise über den Partner in der Verbundberatung - Pflanzenbau