Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung am 28. April 2026
Fachtagung Gemeinsam isst man besser

Unsere Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung Schwaben findet einmal im Jahr statt. Sie bietet Ihnen Informationen über aktuelle Themen in der Gemeinschaftsverpflegung und die Möglichkeit zum kollegialen Austausch.
Zielgruppen sind Fach- und Führungskräfte aus Kitas und Schulen, Gesundheits- und Sozialeinrichtungen, Betrieben, Träger sowie alle weiteren interessierten Personengruppen
Was braucht es, um gemeinsam besser zu essen? In unserer diesjährigen Fachtagung betrachten wir am Beispiel von Kindern, Schülern und Schülerinnen, wie wichtig es ist, die Mittagszeit einfühlsam gestalten. Gemeinsam besser zu essen gelingt auch, wenn die Lebensmittel hochwertig und die Speisen schonend zubereitet werden. Unterstützung kommt nicht nur durch die richtige Küchentechnik, sondern immer öfter durch den Einsatz von KI.
Termin
Programm
- Begrüßung und Aktuelles aus dem Sachgebiet
- Vorstellung von Angeboten zur Ernährungsbildung - Simone Schnehle, AELF Augsburg
- Mahlzeiten in Kita und Schule feinfühlig gestalten - Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll, Staatsinstitut für Frühpädagogik und Medienkompetenz (IFP)
- Blick in die Praxis "Gestaltung von Mahlzeiten in Kita und Schule" - Susanne Kienapfel-Sonneck, Evangelische Kindertagesstätte Auferstehungskirche Augsburg, Martina Steigerwald und Ingrid Zach, Grundschule am Haubenschloss Kempten, Dominik Treml Landessprecher Verband Deutscher Schul- und Kitacaterer
- Mittagspause
- Vollkorn - Voll gut! Warum wir mehr Ballaststoffe essen sollten - Anja Schwengel-Exner, Verbraucherzentrale Bayern e.V.
- Von der kleinen bis zur großen Küche – so gelingt der Kochalltag! - Anette Kreiselmeyer vom Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech, Abteilung Haushaltstechnik und Textil Landsberg
- Kaffeepause
- Sinnvoller Einsatz von KI im Verpflegungsbereich - Elke Messerschmidt, Kompetenzzentrum Hauswirtschaft Triesdorf
- Abschluss
Zu den Beiträgen
Teilnahmebedingungen und Anmeldung
Ihre Anmeldung ist verbindlich. Wir bitten um Verständnis, dass Teilnahmegebühren nicht rückerstattet werden können. Eine Vertretung der angemeldeten Person ist immer möglich.
Online-Anmeldung
Ansprechpartnerin
AELF Augsburg
Bismarckstraße 62
86391 Stadtbergen
Telefon: 0821 43002-1352
Fax: 0821 43002-1111
E-Mail: poststelle@aelf-au.bayern.de
Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung 2025
Zoombild vorhanden
Elisabeth Hagmann, StMELF
Alexandra Hiebl, Leiterin des Sachgebiets Gemeinschaftsverpflegung Schwaben, bestätigte diesen Kurs. Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen ändern sich stetig, doch Nachhaltigkeit habe ihren festen Platz in den Einrichtungen gefunden und ist ein Motor für positive Veränderungen.
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Johannes Spörl, KErn
Alexander Ruhland von der Fritz-Felsensteinschule berichtete vom Wandel hin zu einem nachhaltigeren Speiseplan. Regionalität und die Reduzierung des Fleischanteils standen dabei im Fokus. Der Weg war nicht immer einfach: Neben persönlichem Umdenken mussten auch Kolleginnen und Kollegen, sowie Eltern überzeugt werden. Trotz anfänglicher Skepsis und sinkender Essenszahlen gelang der Wandel. Heute erfreuen sich die Gerichte großer Beliebtheit – die Rückmeldungen sind durchweg positiv, und die Verkaufszahlen sind nach einem ersten Rückgang nun höher als vor der Umstellung. Nur die Versorgung mit regionalen Backwaren bleibt aufgrund des Bedarfes an großen Mengen eine Herausforderung.
Horst Pappenberger von den Kliniken an der Paar nahm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf seine Reise zur Umsetzung des Beschlusses des Kreistages: Bis 2025 sollen 50 % der Produkte in seiner Küche bio und regional sein. Mit Partnern wie der Öko-Modellregion Paartal und dem Ökoring konnte er schon viele Produkte – von TK-Gemüse über Teigwaren bis zu Kartoffeln – erfolgreich umstellen. Doch der Preis bleibt ein kritischer Faktor. Daher prüft er bei jedem Produkt sorgfältig, was wirtschaftlich tragbar ist. Sein Fazit: Einige Produktgruppen lassen sich umstellen, noch mehr Bio und Regional als 50 % ist finanziell nicht tragbar.
Patrick Hintermayr vom Universitätsklinikum Augsburg stellte pragmatische Ansätze zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung vor. Dank Just-in-Time-Lagerung, verschiedener Portionsgrößen und konsequenter Abfallkontrolle konnte er nicht nur Kosten senken, sondern auch Ressourcen schonen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich: Kommunikation ist ein Schlüssel zum Erfolg. Alexander Ruhland betonte, wie wichtig regelmäßiger Austausch mit dem Ausgabepersonal und Rückmeldeschleifen zur Portionsgröße sind, um Lebensmittelverluste zu reduzieren. Horst Pappenberger ergänzte, dass anfangs viele Kundinnen und Kunden skeptisch waren – sie befürchteten steigende Preise. Als diese ausblieben, wich die Skepsis schnell echter Begeisterung für das neue, nachhaltige Konzept.
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Annika Nottensteiner, LQB
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Aleksandra Schuster, Transgourmet
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Bettina Stegmüller, Fritz-Felsenstein-Haus e. V.
Zoombild vorhanden
Michael Knickl, Regierung von Schwaben

