Rückblick
Fachtagung "Gemeinsam isst man besser"

Die Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung Schwaben findet einmal im Jahr statt. Sie bietet Ihnen Informationen über aktuelle Themen in der Gemeinschaftsverpflegung und die Möglichkeit zum kollegialen Austausch.
Die Fachtagung am 28. April 2026 stand unter dem Motto "Gemeinsam isst man besser" und betrachtete am Beispiel von Kindern, Schülern und Schülerinnen, wie wichtig es ist, die Mittagszeit einfühlsam zu gestalten. Gemeinsam besser essen bedeutet auch, der Einsatz und das Wissen um hochwertige Lebensmittel und die richtige Zubereitung der Speisen. Unterstützung kommt nicht nur durch Küchentechnik, sondern immer öfter durch den Einsatz von KI. Über 100 Teilnehmer erlebten ein informatives Programm.
Das war die Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung 2026
Dokumentenservice für Teilnehmer der Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung Schwaben 2026
Über folgenden Link können Sie sich die Vorträge und Informationen der Fachtagung herunterladen.
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Staatsministerin Michaela Kaniber
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Véronique Germscheid und Prof. Dr. Fabienne Becker-Stoll
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Die Teilnehmer der Podiumsdiskussion
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Anja Schwengel-Exner mit der Ballaststoff-Waage
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Annette Kreiselmeyer vom Agrarbildungszentrum Landsberg am Lech, Abteilung Haushaltstechnik und Textil
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Elke Messerschmitt vom Kompetenzzentrum Hauswirtschaft Triesdorf
Weitere Eindrücke von der Fachtagung Gemeinschaftverpflegung 2026
Ansprechpartnerin
AELF Augsburg
Bismarckstraße 62
86391 Stadtbergen
Telefon: 0821 43002-1352
Fax: 0821 43002-1111
E-Mail: poststelle@aelf-au.bayern.de
Fachtagung Gemeinschaftsverpflegung 2025
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Elisabeth Hagmann, StMELF
Alexandra Hiebl, Leiterin des Sachgebiets Gemeinschaftsverpflegung Schwaben, bestätigte diesen Kurs. Die Herausforderungen und Rahmenbedingungen ändern sich stetig, doch Nachhaltigkeit habe ihren festen Platz in den Einrichtungen gefunden und ist ein Motor für positive Veränderungen.
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Johannes Spörl, KErn
Alexander Ruhland von der Fritz-Felsensteinschule berichtete vom Wandel hin zu einem nachhaltigeren Speiseplan. Regionalität und die Reduzierung des Fleischanteils standen dabei im Fokus. Der Weg war nicht immer einfach: Neben persönlichem Umdenken mussten auch Kolleginnen und Kollegen, sowie Eltern überzeugt werden. Trotz anfänglicher Skepsis und sinkender Essenszahlen gelang der Wandel. Heute erfreuen sich die Gerichte großer Beliebtheit – die Rückmeldungen sind durchweg positiv, und die Verkaufszahlen sind nach einem ersten Rückgang nun höher als vor der Umstellung. Nur die Versorgung mit regionalen Backwaren bleibt aufgrund des Bedarfes an großen Mengen eine Herausforderung.
Horst Pappenberger von den Kliniken an der Paar nahm die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf seine Reise zur Umsetzung des Beschlusses des Kreistages: Bis 2025 sollen 50 % der Produkte in seiner Küche bio und regional sein. Mit Partnern wie der Öko-Modellregion Paartal und dem Ökoring konnte er schon viele Produkte – von TK-Gemüse über Teigwaren bis zu Kartoffeln – erfolgreich umstellen. Doch der Preis bleibt ein kritischer Faktor. Daher prüft er bei jedem Produkt sorgfältig, was wirtschaftlich tragbar ist. Sein Fazit: Einige Produktgruppen lassen sich umstellen, noch mehr Bio und Regional als 50 % ist finanziell nicht tragbar.
Patrick Hintermayr vom Universitätsklinikum Augsburg stellte pragmatische Ansätze zur Vermeidung von Lebensmittelverschwendung vor. Dank Just-in-Time-Lagerung, verschiedener Portionsgrößen und konsequenter Abfallkontrolle konnte er nicht nur Kosten senken, sondern auch Ressourcen schonen.
In der anschließenden Podiumsdiskussion wurde deutlich: Kommunikation ist ein Schlüssel zum Erfolg. Alexander Ruhland betonte, wie wichtig regelmäßiger Austausch mit dem Ausgabepersonal und Rückmeldeschleifen zur Portionsgröße sind, um Lebensmittelverluste zu reduzieren. Horst Pappenberger ergänzte, dass anfangs viele Kundinnen und Kunden skeptisch waren – sie befürchteten steigende Preise. Als diese ausblieben, wich die Skepsis schnell echter Begeisterung für das neue, nachhaltige Konzept.
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Annika Nottensteiner, LQB
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Aleksandra Schuster, Transgourmet
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Bettina Stegmüller, Fritz-Felsenstein-Haus e. V.
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Michael Knickl, Regierung von Schwaben

